
In den Sommerkursen im Wildniscamp sind generell 3 Mahlzeiten pro Tag,
Getränke wie Tee, Wasser und Kaffee sowie Obst für die Zeit zwischen
den Mahlzeiten in der Kursgebühr inklusive.
Im Folgenden einige Hintergrundinformationen zu Küche, Kochweise und Ernährung:
Wir kochen ausschließlich am Lagerfeuer. Nahrung und Kochen ist ein
zentraler Bestandteil unseres Lebens, so soll es auch und gerade in
unserer Naturzeit ein bewußtes Ritual aus der Gemeinschaft heraus sein.
Wir kaufen die Lebensmittel für die Kurse in ausgesuchten,
regionalen Partnergeschäften ein. Soweit möglich und verfügbar kaufen
wir frische und den Jahreszeiten entsprechende Produkte aus
biologischer Produktion und die Regionalmarke "von hier" ein. Unsere
Küche ist in der Regel vegetarisch. Manchmal gibt es zu kalten
Mahlzeiten kleine Mengen Salami oder Käse. Auf persönliche Wünsche
gehen wir gerne nach Absprache ein.
Wir kochen generell nach ayurvedischen Richtlinien (Ayurveda = die
Lehre vom langen Leben). Das bedeutet vor allem, dass die Nahrung
leicht verdaulich ist und mit bestimmten Gewürzen gekocht wird. Dies
unterstützt optimal die Körperfunktionen und dient auch dazu, die
Wahrnehmungskanäle frei zu machen. Die zweite Ernährungsform die wesentlichen Einfluss nimmt ist die Rohkostküche, also frische Früchte, Nüsse und Gemüse mit allen wertvollen Bestandteilen ohne Erhitzung zuzubereiten.
Fleisch und tierische Eiweiße ersetzen wir durch pflanzliche
Produkte wie z.B. Soja oder Hafer. So laden wir auf unterschiedlichen
Wegen ein, neue Ernährungsformen kennen zu lernen und Anregungen mit
ins Leben "nach den Kursen" zu nehmen.
Wichtig bei der Zubereitung unserer Nahrung sind nicht nur die
Gewürze und ihre Wirkungen, sondern auch, welche Haltung wir beim
Kochen haben und welche Gefühle, Gedanken und Botschaften die
Küchenhelfer in die Nahrung geben.
Die Zusammenstellung und die Zutatenliste unserer Mahlzeiten halten
wir recht einfach, damit der Körper nicht zu viele Informationen aus
der Nahrungszufuhr verarbeiten muss und noch Raum für die eigentlichen
Erfahrungen - die der Natur und der Gemeinschaft bleibt.
Beim Essen laden wir ein, die Nahrung bewußt zu uns zu nehmen und
wahr zu nehmen, welche Botschaften unser Körper gerade erhält. So
einfache Anregungen wie lange kauen, in Stille genießen und Getränke
nicht direkt zur Mahlzeit einzunehmen runden unsere bewusste Art der
Lagerfeuer-Küche ab.
Übrig bleiben kompostierbare Abfälle, welche direkt am Camp wieder
zu Erde kompostiert werden und der unvermeidbare Verpackungsmüll.
Diesen bringen wir persönlich nach den Camps zum regionalen
Wertstoffhoff, wo er wieder recycelt wird.
Wir freuen uns über minimale Restmüllmengen.


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